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Rom ging nicht an einem Tag unter. Dein ETF-Depot vielleicht auch nicht.

27. Juli 2026

Was können Anleger aus dem Aufstieg und Niedergang grosser Reiche lernen? Philippe Muntwyler spricht mit Thierry Borgeat von arvy über Geopolitik, KI, Energie, Diversifikation und die Frage, weshalb Asset Management mehr ist als die Suche nach dem günstigsten ETF.

Asset Management wird oft auf Kosten, Renditen und die Wahl des passenden ETF reduziert. Doch was passiert mit einem Depot, wenn sich wirtschaftliche Machtverhältnisse, Währungen und geopolitische Allianzen grundlegend verändern?

In der aktuellen Folge von derfinanzplaner spricht Philippe Muntwyler, Co-Founder von Caveo und Host des Podcasts, mit Thierry Borgeat, Co-Founder von arvy, über die Lehren der Geschichte für die heutige Vermögensplanung.

Im Zentrum stehen Parallelen zwischen dem späten Römischen Reich und der heutigen Weltordnung: steigende Staatsverschuldung, politische Fragmentierung, sinkende Wettbewerbsfähigkeit und neue globale Machtzentren. Was könnten diese Entwicklungen für Europa, die Aktienmärkte und unsere Depots bedeuten?

Auch der KI-Boom wird kritisch betrachtet. Wer verdient langfristig an den Milliardeninvestitionen in Chips, Rechenzentren und Energie? Und ist ein vermeintlich breit diversifizierter ETF tatsächlich breit aufgestellt, wenn wenige US-Technologieunternehmen einen immer grösseren Teil der wichtigsten Indizes dominieren?

Die zentrale Erkenntnis: Ein Depot ist noch keine Vermögensstrategie. Eine gute Anlagelösung muss zu den persönlichen Zielen, zum Anlagehorizont, zur Liquidität, zur Vorsorge und zur individuellen Risikofähigkeit passen.

Podcast ansehen:
https://www.youtube.com/watch?v=pWqI1XQS82k

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