Wissen

Für Entscheide mit Tragweite.

Rechner, Fachthemen und Gespräche mit Fachleuten zu den finanziellen Entscheiden, die sich später kaum korrigieren lassen. Die Rechner geben einen ersten Anhaltspunkt. Im Finanzplan rechnen wir mit Ihren Zahlen und im Zusammenhang.

Caveo berät Personen mit Steuerdomizil in der Schweiz.

Vorsorgeanalyse in der Caveo-App

In wenigen Minuten sehen, wo Ihre Vorsorge Lücken hat.

Sie erfassen Einkommen, Familie und Ihre Ausweise von AHV, Pensionskasse und Säule 3a. Die App rechnet drei Fälle durch und zeigt, was fehlt.

  • AlterReicht Ihr Einkommen nach der Pensionierung für Ihren Lebensstandard?
  • InvaliditätWas bleibt, wenn Sie wegen Krankheit oder Unfall nicht mehr arbeiten können?
  • TodesfallWie viel fehlt Ihrer Familie, und bis wann?

Die Analyse ist automatisch und ersetzt keine Beratung. Firma, Steuern und Vermögen berücksichtigt erst der Finanzplan. Ihre Angaben übernehmen wir dorthin, damit Sie nichts doppelt erfassen.

Caveo-App: Vorsorgeanalyse mit den erkannten Risiken bei Ruhestand und Invalidität

Podcast «Der Finanzplaner»

Philippe Muntwyler fragt Fachleuten Löcher in den Bauch, nicht ins Portemonnaie. Drei Folgen zum Einstieg.

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Rechner

Pensionskasse

PK-Einkauf: Steuerersparnis und letzte Frist

Steuerersparnis im Einzahlungsjahr, ungefährCHF 17'500

Der letzte Einkauf muss auf den Tag genau drei Jahre vor dem Kapitalbezug liegen, also spätestens im Jahr 2029. Sicher ist ein Einkauf bis Ende 2028. Bis dahin lässt sich der Einkauf auf mehrere Steuerjahre verteilen.

Einkäufe sind bis zum Einkaufspotenzial auf Ihrem Vorsorgeausweis möglich. Leistungen aus Einkäufen dürfen drei Jahre lang nicht als Kapital bezogen werden (Art. 79b Abs. 3 BVG). Bei hohen Einkäufen sinkt der Grenzsteuersatz, die Ersparnis ist dann kleiner.

Immobilien

Tragbarkeit im Alter: Wie viel müssen Sie noch amortisieren?

Wohnkosten im Verhältnis zum Einkommen im Alter59.1 %

Tragbar wäre im Alter eine Hypothek von höchstens CHF 433'333. Sie müssten bis zur Pensionierung CHF 566'667 amortisieren, damit die Kosten ein Drittel des Einkommens nicht übersteigen. Das sind rund CHF 47'222 pro Jahr über 12 Jahre.

Einkommen im Alter: AHV- und Pensionskassenrente pro Jahr, bei Kapitalbezug ein vorsichtig gerechnetes Einkommen daraus. Faustregel der Banken: kalkulatorischer Zins 5 %, Nebenkosten 1 % des Liegenschaftswerts, Kosten höchstens ein Drittel des Einkommens. Viele Banken verlangen zudem, dass die Hypothek bis zur Pensionierung auf zwei Drittel des Werts amortisiert ist. Einzelne Banken rechnen Vermögen an.

Ehe- und Erbrecht

Wer bekommt was, bei Scheidung oder im Todesfall?

Ohne Regelung, nach Gesetz
Person B CHF 1'500'000Kinder CHF 600'000
Mit Testament, B maximal begünstigt
Person B CHF 1'800'000Kinder CHF 300'000
Mit Ehevertrag und Testament
Person B CHF 2'000'000Kinder CHF 100'000

Stirbt Person A, erhält B zuerst das eigene Eigengut und die Hälfte der Errungenschaft. Der Rest, CHF 1'200'000, ist der Nachlass. Der Pflichtteil der Kinder beträgt seit 2023 noch ein Viertel des Nachlasses. Mit Ehevertrag geht die ganze Errungenschaft an B. In den Nachlass fällt dann nur das Eigengut von A.

Schema für Ehepaare mit Errungenschaftsbeteiligung nach dem seit 2023 geltenden Erbrecht. Eigengut ist, was jemand in die Ehe gebracht, geerbt oder geschenkt erhalten hat. Errungenschaft ist, was während der Ehe erarbeitet wurde, inklusive Säule 3a. Bei Scheidung wird zusätzlich das während der Ehe angesparte Pensionskassenguthaben hälftig geteilt. Nicht gemeinsame Kinder, Konkubinat, Ehevertrag mit Gütertrennung und Nutzniessung sind nicht abgebildet. Ersetzt keine Rechtsberatung.

Schenken und vererben

Wie viel brauchen Sie selbst, und wie viel können Sie schon heute weitergeben?

Heute frei verfügbar, ungefährCHF 921'000

Für sich selbst brauchen Sie rund CHF 2'079'000: CHF 60'000 pro Jahr aus dem Vermögen bis Alter 95, plus die Reserve. Was darüber liegt, könnten Sie heute schon schenken oder als Erbvorbezug weitergeben.

Die Idee stammt aus dem Buch «Die with Zero»: Geld nützt den Kindern mit 35 oft mehr als mit 65. Annahmen: Rendite nach Kosten und Teuerung 1 % pro Jahr, Ausgaben und Renten konstant. Schenkungen können bei späteren Ergänzungsleistungen als Vermögensverzicht angerechnet werden, unterliegen je nach Kanton und Empfänger der Schenkungssteuer und werden unter Nachkommen in der Regel ausgeglichen.

Weitere Rechner

Zwei können Sie bereits nutzen, vier folgen. Fehlt Ihnen einer, rechnen wir Ihre Frage im Gespräch.

Vom Plan zum Portfolio

Wie aus Ihrem Finanzplan eine Anlagestrategie wird, an zwei Beispielen.

Todesfalllücke

Wie viel Kapital Ihrer Familie fehlen würde.

In Vorbereitung

Lohn oder Dividende

Nettoergebnis beider Wege bei Ihrem Gewinn.

In Vorbereitung

Kapitalbezüge staffeln

Steuer auf Bezügen aus 3a, Freizügigkeit und Pensionskasse.

In Vorbereitung

Rente oder Kapital

Ab welchem Alter sich welcher Weg rechnet.

In Vorbereitung

Ab wann kann ich aufhören?

Frühpensionierung mit Überbrückung bis zur AHV.

Themen

Kurz erklärt von unseren Finanzplanern. Jedes Thema ist Teil Ihres Finanzplans. Ihre Policen verwalten Sie in der Caveo-App.

Für Unternehmer

Lohn, Dividende oder Pensionskasse?Drei Wege vom Firmengewinn ins Privatvermögen

Drei Wege, Firmengewinn ins Privatvermögen zu bringen, und was jeder kostet. Lohn ist AHV-pflichtig, erhöht aber den versicherten Lohn und das Einkaufspotenzial. Dividenden sind ab 10 % Beteiligung privilegiert besteuert, bauen aber keine Vorsorge auf. Arbeitgeberbeiträge in die Pensionskasse sind Geschäftsaufwand und bringen Firmengewinn ohne Dividendensteuer in Ihre Vorsorge. Besteuert wird erst der Bezug. Die beste Mischung hängt vom Gewinn, vom Alter und vom Zeitpunkt der Pensionierung ab.

Für Ihre Situation rechnen →

1e-Plan für Inhaber und GeschäftsleitungEigene Anlagestrategie in der Vorsorge

Eigene Anlagestrategie ab einem Lohnanteil von CHF 136'080. Für Lohnanteile über CHF 136'080 können Versicherte im 1e-Plan ihre Anlagestrategie selbst wählen. Das bietet Renditechancen und steuerliche Vorteile, aber ohne Mindestverzinsung. Wichtig sind Kollektivität, Gleichbehandlung und Planmässigkeit, sonst anerkennt die Steuerverwaltung die Beiträge nicht.

Für Ihre Situation rechnen →

Doppelt versicherte LöhneFrist Ende 2026

Was Arbeitgeber mit mehreren Vorsorgeplänen bis Ende 2026 bestätigen müssen. Arbeitgeber mit mehreren Vorsorgeeinrichtungen müssen sicherstellen, dass derselbe Lohn nicht mehrfach versichert ist. Die Angemessenheit muss bis Ende 2026 bestätigt werden. Wo die Pläne nicht stimmen, droht die Aufrechnung als verdeckte Gewinnausschüttung.

Für Unternehmer →

Die stille Million in Ihrer BilanzStille Reserven und Nachfolge

Stille Reserven, indirekte Teilliquidation und warum sieben Jahre Vorlauf zählen. Stille Reserven werden beim Verkauf oder bei der Liquidation besteuert. Wer sie über mehrere Jahre kontrolliert auflöst und Einkäufe in die Pensionskasse plant, behält deutlich mehr. In unserer Modellrechnung mit CHF 1 Mio. Reserven waren es CHF 202'100. Nicht betriebsnotwendige Mittel erhöhen zudem das Risiko einer indirekten Teilliquidation.

Für Unternehmer →

Vermögen nach dem Firmenverkauf anlegenRenditefolge-Risiko

Wer nach dem Verkauf aus dem Vermögen lebt, ist in den ersten Jahren besonders verletzlich: Schlechte Börsenjahre zu Beginn lassen sich kaum mehr aufholen. Deshalb staffeln wir das Vermögen in einem Etappenplan nach Zeithorizont.

Zum Rechenbeispiel →

Vorsorge, Steuern und Vermögen

Pensionierung: Rente oder KapitalZeitpunkt, Bezüge, Einkommen

Wann Sie aufhören können, ob Rente oder Kapital, wie Sie Bezüge aus Pensionskasse, 3a und Freizügigkeit staffeln und wie hoch Ihr Einkommen danach ist. Die Rente ist lebenslang sicher, aber unflexibel. Für Erben bleibt ausser den Hinterlassenenrenten nichts. Das Kapital ist flexibel und vererbbar, trägt aber das Anlage- und Langlebigkeitsrisiko. Oft ist eine Mischung sinnvoll. Der Entscheid muss meist Jahre vor der Pensionierung gemeldet werden und lässt sich nicht rückgängig machen.

Zum Finanzplan →

PK-Einkauf und die DreijahresfristPotenzial, Fristen, Steuern

Wie gross Ihr Einkaufspotenzial ist, ob sich ein Einkauf lohnt und wie Sie die Dreijahresfrist vor einem Kapitalbezug einhalten. Leistungen aus einem Einkauf dürfen drei Jahre lang nicht als Kapital bezogen werden (Art. 79b Abs. 3 BVG). Sonst kann die Steuerverwaltung den Abzug rückwirkend streichen. Wer mit 62 Kapital beziehen will, muss die Einkäufe bis 59 abschliessen und sollte sie auf mehrere Steuerjahre verteilen.

Zum PK-Rechner →

Säule 3aEinzahlen, nachzahlen, staffeln

Seit 2026 lassen sich Beitragslücken ab 2025 nachträglich einkaufen. Mehrere Konten erlauben gestaffelte Bezüge und senken die Steuer.

Zum Finanzplan →

SteuernAbzüge und Bezugsplanung

Die grössten Hebel liegen selten bei einzelnen Abzügen, sondern bei Einkäufen, Bezugszeitpunkten und der Aufteilung zwischen Firma und Privat.

Für Unternehmer →

Immobilien und HypothekTragbarkeit und Amortisation

Wie viel Eigenheim tragbar ist, heute und nach der Pensionierung, und ob direkte oder indirekte Amortisation besser passt.

Zum Tragbarkeitsrechner →

Vermögen anlegenStrategie vor Produkt

Zuerst legt der Finanzplan fest, wofür und wann Sie das Geld brauchen. Erst daraus folgt die Anlagestrategie.

Zu Caveo Wealth →

TodesfallversicherungLücke berechnen, flexibel absichern

Im Durchschnitt fehlen unseren Kunden rund CHF 550'000 Todesfallkapital. Unser Tarif lässt sich jedes Jahr an Ihre Situation anpassen.

Lücke berechnen →

Erben und NachlassVorsorge für die Familie

Wer was erhält, wie Pflichtteile und Begünstigungen in der Vorsorge zusammenspielen und was für die Firma geregelt sein muss.

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